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19

Feb

2017

beliebte Taufsprüche

Ein schöner biblischer Taufspruch darf bei einer Tauffeier nicht fehlen. Dieser Taufspruch sollte einerseits gut zu dem Täufling passen, andererseits soll der Spruch auch ein Begleiter durchs ganze Leben sein.


Folgend ein kleiner Auszug der beliebtesten Taufsprüche samt ihrer Erklärung.

   

 

 

Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen. (Palm 91,11)

 
 

 

Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. (Mk 9,23)

 

Dies sagt Jesus zu einem Mann, der ihn bittet, seinen Sohn von einer schrecklichen Krankheit zu heilen - wenn er es denn könne. Jesus entgegnet darauf, dass es nicht um das Können gehe, sondern um den festen Glauben daran, dass das Kind gesund wird. Wer diesen Satz als Taufspruch wählt, weiß um die Kraft des Glaubens, der sich nicht damit zufrieden gibt, dass die Dinge nun einmal so sind, wie sie sind. Es widerspricht zwar einerseits menschlicher Erfahrung, dass 'alles' möglich ist wenn man nur fest genug daran glaubt. Oft ist aber wesentlich mehr möglich, als es zunächst den Anschein hat - und hier spielt der Glaube daran, dass sich etwas zum Guten verändern kann, eine große Rolle. Insofern eignet sich der Satz nicht nur als Taufspruch für ein krankes oder behinderte Kind, sondern es kann auch gut sein, diese Haltung seinem Kind für sein Leben mitzugeben oder es sich als Jugendliche/ oder Erwachsene/r selbst zu sagen.

 

 

 

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.  (Ps 23,1)

 

Dies ist der erste Satz eines der bekanntesten Psalmen. Er hat vielen Generationen von Menschen in bedrückenden Lebenssituationen gutgetan, die sich Trost und Zuversicht in ihm geholt haben, wenn sie ihn gebetet haben. Wie ein Hirte kümmert sich Gott um jeden einzelnen Menschen und wird seine Not schließlich beenden. Wem es in der Taufe besonders darauf ankommt, dass Gott sich um den einzelnen Menschen sorgt und kümmert, wird hier einen passenden Taufspruch findet. Im Unterschied zu den Schafen eines Hirten bedeutet dies sicher nicht, dass dem Menschen die Verantwortung für seine Leben abgenommen wird, wohl aber, dass er sich an einen Größeren wendet kann, der es gut mit ihm meint und sich um ihn persönlich kümmert.

 

 

 

Alle eure Sorgen werft auf Gott; denn Gott sorgt für euch.  (1 Petr 5,7)

 

Dieser Vers steht in den Ermahnungen, die der Verfasser an die Vorsteherinnen und Vorsteher mehrerer Gemeinden richtet. Er fordert sie auf, Vertrauen darin zu haben, dass tatsächlich alle Probleme bei Gott gut aufgehoben sind, weil er ein fürsorglicher Gott ist, dem die Sorgen der Menschen nicht gleichgültig sind. Dieser Taufspruch eignet sich besonders für Eltern, die ihrem Kind die Zusage Gottes auf den Weg geben möchten, dass er immer ein offenes Ohr hat, wenn man sich mit den eigenen Sorgen an ihn wenden möchte.

 

 

 

Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohlmachen.  (Ps 37,5)

 

 

 

Christus spricht: Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe.  (Joh 15,12)

 

Diesen Satz spricht Jesus in den so genannten 'Abschiedsreden' des Johannes-Evangeliums. Bevor Jesus verhaftet wird, spricht er hier in mehreren längeren Reden zu seinen Jüngerinnen und Jüngern. Mit diesem Vers gibt Jesus sozusagen sein 'Vermächtnis' an die Jüngerinnen und Jünger. Er hinterlässt ihnen die Liebe, die er selbst gelebt hat und fordert sie auf, ebenso zu leben. In der jüdischen wie in der christlichen Tradition spielen die Gebote, die sich auf die Liebe zu Gott und zu den Menschen beziehen, eine herausragende Rolle. Die Taufe kann daher ein Hineinnehmen in diese Liebe und gleichzeitig eine Verpflichtung auf diese Liebe bedeuten.

 

 

 

Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und will dich segnen.  (1 Mose 26,24b)

 

Diesen Satz spricht Gott zu Isaak, einem der Stammväter Israels, als er sich in einem fremden Land aufhält und dort angefeindet wird. Seine Gegner erkennen schließlich, dass Gott auf seiner Seite ist und bieten ihm ein friedlichen Zusammenleben an. Manchmal erscheint Eltern diese Welt für ein Kind eher schwierig und dem Kind nicht unbedingt wohlgesonnen. Ihnen ist bewusst, dass sie ihr Kind nicht vor allen Gefahren und Problemen schützen können, denen es begegnen wird. Wenn sie diesen Satz als Taufspruch für ihr Kind wählen, wissen sie darum, dass Gott in allem, was das Kind erleben wird, bei ihm sein wird und seinen Segen auf dem Kind ruhen lässt.

 

 

 

Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben!  (Joh 11,25)

 

Dieser Vers stammt aus der Geschichte der Auferweckung des Lazarus. Bevor Jesus Lazarus wieder zum Leben erweckt sagt er diesen Satz zu dessen Schwester Marta. Er fragt sie, ob sie an ihn glauben würden, und sie antwortet mit ja. Mit der Taufe eines Kindes wird ihm nicht nur Gottes Beistand für sein zukünftiges Leben auf Erden zugesprochen, sondern darüber hinaus auch das ewige Leben über den Tod hinaus. Wem dieser Aspekt bei der Taufe besonders wichtig ist - z.B. weil es eine schwere Geburt war, mit der dieses Kind auf die Welt kam - findet hier einen geeigneten Taufspruch.

 

 

 

Christus spricht: Ihr seid das Licht der Welt. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.  (Mt 5,14+16)

 

Dieser Satz ist Bestandteil einer längeren Rede Jesu, die er von einem Berg aus an das Volk gerichtet haben soll, die 'Bergpredigt'. Darin geht es vor allem darin, wie Menschen leben sollen. In diesem Satz sagt Jesus zu allen, die sich um ihn versammelt haben, sie seien für die Welt ein Licht. Eine große Zusage und gleichzeitig eine große Verpflichtung, das Licht wirklich leuchten zu lassen und in der Welt Gutes zu tun. Als Taufspruch ist dieser Satz gleichzeitig Zuspruch und Anspruch. Jeder einzelne Mensch ist ein Licht in Gottes Augen. Er soll aber auch für andere Menschen ein Licht sein und dazu beitragen, dass ihr Leben ein wenig heller wird. Wem dies beides besonders wichtig ist für sich oder sein Kind, wird hier einen schönen Taufspruch finden.

 

 

Denn der HERR, dein Gott, ist ein barmherziger Gott; er wird dich nicht   (5 Mose 4,31)

 

Der Satz steht in einem Zusammenhang von Geboten und Gesetzen, die Mode nach Gottes Willen dem Volk Israel mitgibt, als es in sein neues Land ziehen soll. Es sind aber nicht nur Ermahnungen, was zu tun und zu lassen ist, sondern auch diese Zusage, dass Gott den Israeliten auch in dem neuen Land nicht verlassen wird. Gott ist treu, er steht zu den Menschen, die ihn brauchen. Wenn ein Kind getauft wird, denken viele Eltern auch an seinen zukünftigen Lebensweg, der wie ein zunächst fremdes Land aussehen kann, in dem Ungewisses wartet. Es hat vieles zu lernen, was es tun und lassen soll, um das Leben gut zu bestehen. Da ist es gut, sich in der Taufe die Zusage Gottes vor Augen zu halten, dass er immer bei dem Kind sein wird und zu ihm stehen wird, egal, wohin sein Weg führt. Aber auch Menschen, die sich im Jugend- oder Erwachsenenalter taufen lassen können, kann diese Zusage von Gottes Treue wichtig sein.

 

 

 

Denn des HERRN Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss.

 

 

 

Denn Weisheit wird in dein Herz eingehen, und Erkenntnis wird deiner Seele lieblich sein. Besonnenheit wird dich bewahren und Einsicht dich behüten.  (Sprüche 2,10)

 

 Der Satz stammt aus dem Buch der Sprüche, in dem es darum um richtiges und sinnvolles Verhalten geht, um einen für sich und andere guten Weg im Leben zu finden. Solche ein Weg wird 'weise' genannt, und entsprechend enthält das Buch der Sprüche Hinweise und Ermahnungen, wie man zu einer solchen 'Weisheit' im Leben findet. In diesem Kapitel wird geschildert, wie es aussieht, wenn jemand aufrichtig nach dieser Weisheit sucht. Er oder sie muss dann nicht mehr vor jeder Entscheidung ängstlich fragen, ob sie auch richtig ist, sondern das Bewusstsein, auf der richtigen Weg zu sein, prägt Herz und Seele. Er oder sie fühlt sich davon getragen und behütet. Ein Kind am Anfang seines Lebensweges hat noch viel an Erkenntnis und an Suche nach einem gelingenden Leben vor sich, aber auch wer sich im Erwachsenenalter taufen lässt, fragt nach seinem bisherigen und zukünftigen Lebensweg. Wem die Fragen nach einem guten und richtigen Leben besonders wichtig sind, wird hier einen guten Taufspruch finden

 

 

 

Dennoch bleibe ich stets bei dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand.  (Ps 73,23)

 

 

 

Der Herr ist treu; der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.  (2 Thess 3,3)

 

 In diesem Brief warnt der Apostel Paulus die Gemeinde von Thessalonich davor, anzunehmen, die neue Welt Gottes, auf die sie warten, sei bereits da. Stattdessen sei es wichtig, an der christlichen Lehre festzuhalten und so auf die endgültige Erlösung zu warten. Gott selbst wird den Lesenden die Kraft geben, die es dazu braucht. In einer Umgebung, die vom christlichen Glauben nichts hält, zu leben, kann auch heute noch schwierig sein, wenn man aus seiner Überzeugung keinen Hehl machen will. Dieser Taufspruch kann eine Zusage sein, darauf zu vertrauen, dass Gott um diese Nöte weiß und denen, die glauben die nötige Kraft geben will.

 

 

 

Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.  (4 Mose 6,24-26)

 

 Mit diesen Worten enden die meisten Gottesdienste bis heute. Sie entstammen aber bereits dem Alten Testament, wo Gott die Priester auffordert, das Volk Israel mit diesen Worten zu segnen. Auffällig ist dabei besonders, wie persönlich der Segen Gottes ist: jedem einzelnen Menschen wendet Gott sich zu und blickt ihn freundlich an, jedem einzelnen Menschen soll Frieden gegeben werden. Dies feiern wir auch in der Taufe: Gott interessiert sich für den Menschen, der getauft werden soll, ganz persönlich. Er wendet ihm sein Angesicht zu und verspricht ihm, bei ihm zu bleiben und ihn mit freundlichen Augen zu begleiten. Wem dies für die eigene Taufe oder für sein Kind besonders wichtig ist, kann diesen Segen gut als Taufspruch wählen.

 

 

 

Die Wege des HERRN sind richtig und die Gerechten wandeln darauf.  (Hos 14,10b)

 

 Dieser Satz steht im Buch des Propheten Hosea, das sich mit der Frage nach dem richtigen Glauben und dem richtigen Leben beschäftigt. Der Vers ist der letzte Satz des Buches und bekräftigt noch einmal: Wer sich bemüht, richtig zu leben, findet im Glauben an Gott Orientierung. Im Zusammenhang mit der Taufe wird mit diesem Satz die Frage angesprochen, die wohl die meisten Eltern bewegt, aber ebenso für Jugendliche und auch für viele Erwachsene wichtig ist: wie wird mein Kind, wie soll ich leben, wo kann es Orientierung geben in den vielen Möglichkeit, sein Leben zu führen? Der christliche Glaube nimmt einem die täglichen Entscheidungen nicht ab, aber er bietet an, mit Orientierungen dabei zu helfen, die Entscheidungen zu treffen.

 

 

 

Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.  (Ps 118,24)

 

  

Du gibst mir den Schild deines Heils, und deine Rechte stärkt mich, und deine Huld macht mich groß (Ps 18,36)

 

Der Satz entstammt einem Danklied an Gott nach einem gewonnenen Kampf. Der Mensch, der dies betet, hatte Angst vor seinen Feinden, aber dann Gott auf seiner Seite erfahren und seine Hilfe gespürt.   Wir sind heute mit recht kritisch gegenüber der Vorstellung, dass Gott auf unserer Seite gegen andere kämpft. Gerade wenn ein Kind getauft wird und die Eltern über sein künftiges Leben nachdenken, kann dies ihnen aber durchaus auch wie ein Kampf vorkommen, den es bestehen muss. Die meisten Eltern wünschen ihrem Kind, dass es mit innerer Stärke und Größe das Leben besteht und selbstbewusst seinen Weg geht. Als Taufspruch sagt dieser Vers, dass Gottes Liebe den Menschen stärkt und ihm hilft, auch schwierige Lebensstationen zu bewältigen.

 

 

 

Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.(1 Kor 15,10a)

 

Der Apostel Paulus schreibt an die Gemeinde in Korinth und erzählt ihnen davon, wie ihm der auferstandene Christus erschienen ist. Er, der zunächst die Christen erfolgte, wurde durch diese Vision selbst zu einem überzeugten Christ. Das alles ist nach Paulus' Verständnis allein durch Gottes Gnade geschehen. Als Taufspruch kann dieser Vers betonen, dass unser Leben eben nicht nur davon abhängt, ob wir selbst etwas erreichen, ob wir fleißig oder stark genug sind. Vieles müssen wir nicht allein schaffen, und einiges können wir vielleicht auch nicht ohne Gottes Hilfe schaffen.

 

 

 

Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.  (1 Sam 16,7)

 

Der Vers steht in einer Geschichte, die erzählt, wie David als der jüngste und unscheinbarste Sohn eines Hirten zum König von Israel gesalbt wird, obwohl seine starken und schönen Brüder sich äußerlich viel besser als Könige gemacht hätten. Aber die Wahl Gottes beruht eben nicht auf Äußerlichkeiten, sondern auf einem Blick in das Herz, in das innerste Wesen des Menschen. Als Taufspruch kann dieser Satz darauf hinweisen, dass es für Gott nicht darauf ankommt, wie schön, stark, beliebt oder erfolgreich das Kind einmal sein wird oder der Mensch bereits ist.. Jenseits von allem Äußeren, wonach Menschen von anderen Menschen beurteilt werden, sieht Gott in das Innere des Menschen und schätzt dieses wert.

 

 

 

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe.  (Joh 13,34)

 

Jesus sagt diesen Satz im Johannes-Evangelium nach dem Abendmahl. Er ist geradezu Jesu 'Vermächtnis' an seine Jüngerinnen und Jünger. Weil Gott die Menschen liebt und Jesus das vorgelebt hat, sollen die, die an ihn glauben nun diese Liebe weiterleben. Das Liebesgebot taucht häufig in der Bibel auf. Es geht davon aus, dass die Liebe der Menschen untereinander ihren Grund in der unendlichen Liebe Gottes zu den Menschen hat. Weil wir so sehr geliebt sind können und sollen wir einander lieb haben.

 

 

 

Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.  (Ps 23,3)

 

 

 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.  (Hebr 11,1)

 

Dieser Spruch steht im letzten Abschnitt des Hebräer-Briefes. Dieser Brief stellt Jesus Christus als den wahren Hohepriester dar, der vor Gott für die Menschen eintritt. Dies tut er nicht zuletzt durch seinen eigenen Tod, der als das größtmögliche Opfer gedeutet wird, das Gott dargebracht werden konnte. Die Lesenden werden ermahnt, an einem Glauben festzuhalten, der sich - anders als viele antike Religionen - nicht an sichtbaren Gottesbildern orientiert. Auch heute noch ist es eine Herausforderung, an etwas festzuhalten, was man nicht sehen oder berühren kann. Dieser Tauspruch kann eine Ermutigung sein, den Glauben entgegen dem 'Anschein' zu bewahren, und sich nicht nur auf das Vorfindliche zu verlassen.

 

 

 

 

Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.  (Jes 54,10)

 

 

Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der Gerechtigkeit und Heil unter ihren Flügeln.  (Mal 3,20)

 

Diese Zusage steht in dem Buch des Propheten Maleachi, ganz am Ende des Alten Testaments. Es wendet sich an Menschen, die behaupten, es sei belanglos, ob man an Gott glaube oder nicht und ob man gut oder böse handelt. Der Prophet hält dagegen, dass Gott das sehr wohl wahrnimmt und es sich am Ende der Zeiten auswirken wird, wie man gelebt hat: Denjenigen, die sich an ihn gehalten haben, wird die "Sonne der Gerechtigkeit" aufgehen und es wird ihnen gut ergehen. Die Vorstellung, dass nach dem Ende der Welt die Guten belohnt und die Bösen bestraft werden, ist uns heute eher fremd, nicht zuletzt, weil wir wissen, dass die grenzen zwischen Glauben und Unglauben, zwischen gut und böse von außen häufig schwer zu erkennen sind. Was mit Menschen passiert, die nicht an Gott glauben, können wir nicht wissen. Der Satz hält aber etwas Wichtiges fest: es lohnt sich zu glauben und es lohnt sich, sich darum zu bemühen, Gutes zu tun, nicht weil man es soll, sondern weil es für einen selbst gut ist. Dies gerade zur Taufe gesagt zu bekommen, kann ein guter Impuls für das weitere Leben sein.

 

 

 

 

Freut euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind! (Lk 10,20b)

 

Jesus sagt diesen Satz zu seinen Jüngerinnen und Jüngern, als sie zu ihm zurückkehren und erste Erfahrungen mit der Verkündigung des Glaubens und dem Heilen von Krankheiten gemacht haben. Stolz erzählen sie, dass ihnen sogar böse Geister gehorcht haben! Jesus sagt darauf, dass nicht diese Erfolge entscheidend sind, sondern dass Gott sie kennt und liebt und ihre Namen fest bei sich bewahrt. Dieser Satz trifft die Bedeutung der Taufe. Gott kennt und liebt jeden einzelnen Menschen, unabhängig davon, wie brillant er ist und welche Erfolge er vorzuweisen hat - und dies feiern und bestätigen wir in der Taufe. Wem diese Liebe Gottes unabhängig von der menschlichen Leistung besonders wichtig ist, wird hier einen schönen Taufspruch für sich oder sein Kind finden.

 

 

 

 

 

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin für dich Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.  (Jes 41,10)

 

 

 

Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf Händen tragen. (Ps 91,11)

 

 

 

Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. (1 Joh 4,16b)

 

Der erste Johannesbrief soll die Lesenden in ihrem Glauben an Christus stärken. Dazu werden viele Ermahnungen und theologische Schlussfolgerungen aneinander gereiht. Dieser Vers steht in einem Abschnitt, der Liebe untereinander als Folge der Liebe Gottes zu den Menschen beschäftigt. Es reicht nicht aus, so sagt der Text, Gott zu lieben, sondern auch die Menschen. Die Nächstenliebe ist eine wichtige aber zugleich schwierige Forderung des Glaubens. Dieser Taufspruch kann eine Zusage sein, dass die Liebe zu den Nächsten nicht allein 'geleistet' werden muss, sondern sich aus der Liebe Gottes zu jeder und jedem Einzelnen speist.

 

 

 

Gott spricht: Ich bin der HERR, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir   (Jes 41,13)

 

 

 

 

Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar. (Psalm 23,6)

 

 

 

 

HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.  (Ps 36,6)

 

 

 

 

HERR, du bist mein Gott, dich preise ich; ich lobe deinen Namen. Denn du hast Wunder getan.  (Jes 25,1)

 

 

 

 

Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Mt 28,20b)

 

Mit diesem Satz endet die Erzählung von dem Leben Jesu nach dem Evangelisten Matthäus. Jesus ist auferstanden und erscheint seinen Jüngerinnen und Jüngern noch einmal; er fordert sie auf, andere zu taufen und ihnen von ihm zu erzählen. Er verspricht ihnen, dabei immer bei ihnen zu sein, auch wenn er nicht mehr auf der Erde sichtbar und greifbar ist - solange es diese Welt gibt. Der Satz steht also schon im Zusammenhang von Taufe. Als Taufspruch weist er noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass der Täufling nie allein sein wird, sondern Jesus an seiner Seite haben wird, was immer er auch tut.

 

 

 

 

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.  (Joh 8,12)

 

Im Johannes-Evangelium gibt es viele Worte Jesu, in denen er sich als 'Brot des Lebens', 'Licht der Welt', der 'Gute Hirte' oder ähnlich bezeichnet. In diesen Bildworten wird deutlich, welche Bedeutung Johannes Jesus beimisst. Mit dem Wort vom Licht der Welt will Johannes ausdrücken, dass durch Jesus Gott für alle Menschen deutlich sichtbar wird. Einem Kind in der Taufe zuzusprechen, dass es niemals in Finsternis wandeln soll, ist sicherlich ein sehr schönes Bild. Es wird Klarheit und Leben ebenso symbolisiert wie Orientierung.

 

 

 

Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Ps 139,14)

 

 

 

Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.

 (1 Mose 12,2)

 

Gott spricht diesen Satz zu Abraham an einer wichtigen Station seines Lebens: er fordert ihn auf, seine Heimat zu verlassen und in ein Land zu ziehen, das Gott ihm zeigen wird. Dafür verspricht Gott ihm Begleitung und Schutz durch seinen Segen, aber auch, dass Abraham seinerseits zu einem Segen für andere werden wird. In der Taufe feiern wir, dass Gott jedem neuen Leben Begleitung und Schutz zusagt, welche Wege auch immer der Mensch einschlagen wird. Dieser empfangene Segen ist die Grundlage dafür, dass Menschen diesen Segen auch weitergeben und anderen Menschen zum Segen werden können. Wem dieses Empfangen und Weitergeben oder auch die Zusage von Segen am Beginn eines neuen Weges besonders wichtig ist, wird für sich oder sein Kind in diesem Satz einen guten Taufspruch finden.

 

 

 

Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen,  den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten. (Ps 32,8)

 

Der Psalm, in dem der Satz steht, handelt davon, dass ein Mensch Gott eine Schuld bekennt und Gott ihm vergibt. In Zukunft möchte er einem Weg folgen, den er nun als richtig erkannt hat und erhält die Zusage Gottes, dass Gott ihm dabei helfen wird. Dabei geht es nicht um abstrakte Gesetze und Gebote, die er nur befolgen müsste, sondern Gott sagt zu, ihn ganz persönlich mit seinen Augen auf seinem persönlichen Weg zu begleiten. Auch in der Taufe geht es um den Lebensweg eines Menschen und das Versprechen Gottes, ihn dabei zu begleiten. Eltern können diesen Satz als hilfreich für ihr Kind empfinden, diesen Weg nicht alleine finden und gehen zu müssen. Sie selbst können sich entlastet fühlen bei ihrem Bemühen, dem Kind bei seinem Weg zu helfen. Aber auch für Jugendliche und Erwachsene kann dieser Vers ein guter Taufspruch sein, wenn es ihnen wichtig ist, den eigenen Weg zu finden und diesen nicht alleine gehen zu müssen.

 

 

 

Jesus Christus spricht: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan (Mt 7,7)

 

Dieser Satz ist Bestandteil einer längeren Rede Jesu, die er von einem Berg aus an das Volk gerichtet haben soll, die 'Bergpredigt'. Darin geht es vor allem darin, wie Menschen leben sollen. Unter anderem geht es auch um das Beten: Mit drei verschiedenen Bildern sagt Jesus den Menschen zu, dass sie bei Gott Gehör finden. Wichtig dabei ist zweierlei: Zum einen muss der Mensch aktiv werden - wer nicht sucht, findet auch nicht. Wir dürfen Gott also ruhig mit unseren Anliegen angehen. Zum anderen aber ist nicht klar, was ich finde, wenn ich gesucht habe oder was ich empfange, wenn ich bitte. Der Satz spricht von Gottes offener Tür - nicht aber von der automatischen Erfüllung aller Wünsche. Der Satz eignet sich besonders für diejenigen als Taufspruch, für die als Eltern oder als Täufling selbst bei der Taufe im Vordergrund steht, dass wir mit allem, was uns beschäftigt, jederzeit zu Gott kommen dürfen und bei ihm immer eine offene Tür finden.

 

 

 

Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. (Joh 14,6a)

 

Diesen Satz spricht Jesus in den so genannten 'Abschiedsreden' des Johannes-Evangeliums. Bevor Jesus verhaftet wird, spricht er hier in mehreren längeren Reden zu seinen Jüngerinnen und Jüngern. Mit diesem Satz antwortet Jesus auf die Frage, welchen Weg sie gehen werden. Jesus macht deutlich, dass wer sich an ihm orientiert, den Weg bereits kennt, der zu Gott führt. Dass sich Gott durch Jesus Christus in einer einzigartigen Weise den Menschen gezeigt hat, ist ein wichtiger christlicher Glaubensgrundsatz. Wer erfahren hat, dass dieser Glaube gut tut, möchte diese Erfahrung vielleicht auch in dem Taufspruch dem eigenen Kind weitergeben. Dieser Spruch ist dafür besonders geeignet.

 

 

 

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.  (Röm 15,7)

 

Diese Ermahnung stammt aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Rom. Paulus geht in einem längeren Abschnitt darauf ein, dass es Menschen gibt, denen Glaubensregeln wichtiger sind als anderen. Dieser Vers gibt den Lesenden zu verstehen, dass die gegenseitige Achtung trotz solcher Unterschiede eine höchst christliche Angelegenheit ist, denn Gott selbst hat in Jesus Christus so an den Menschen gehandelt. Dieser Vers eignet sich dann besonders als Taufspruch, wenn Eltern ihrem Kind den Wert gegenseitiger Achtung und Toleranz mit auf den Lebensweg geben wollen.

 

 

 

Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.  (Ps 139,5)

 

 

 

 

Von Gottes Güte kommt es, dass wir noch leben. Seine Liebe ist jeden Morgen neu. (Klgl 3.22)

 

Lasset uns nicht lieben mit Worten, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.  (1.Joh 3,18)

 

Der erste Johannesbrief will die Lesenden in ihrem Glauben an Christus stärken. Dazu werden viele Ermahnungen und theologische Schlussfolgerungen aneinander gereiht. Durch die Ermahnung, nicht mit Worten sondern mit der Tat zu lieben, will der Autor erreichen, dass die Lesenden durch ihre liebevollen Taten öffentlich deutlich machen, dass sie zu dieser Liebe durch Gottes Liebe fähig sind. Gerade in der Liebe wird wohl schon jeder Mensch einmal den großen Unterschied zwischen Worten und Taten erlebt haben. Erst eine Liebe, die sich auch in liebevollem Handeln ausdrückt, wird als echt empfunden. Dieser Taufspruch kann daher den Wunsch ausdrücken, der oder die Getaufte möge sich nach dieser Regel leben. Er kann aber auch ein Ansporn für die Eltern und Paten für den Umgang mit dem Kind sein.

 

Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.

 

 

 

 

 

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Greenery - die Trendfarbe 2017


Kennst du schon deine Hochzeitsfarbe ?
Im folgenden Artikel erfährst du einiges über die neuen Trendfarben, ihre Eigenschaften und Wirkung auf uns Menschen.
Auch die Farbpalette für Hochzeitskerzen ist schier unendlich. Eine Hochzeitsfarbe zu finden, die sich wie ein "roter Faden" durch die Hochzeit zieht, ist somit eine große Aufgabe.

 

 

 

 

 

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